1986 verließ George Solomon seinen Posten im Energieministerium und gründete sein eigenes Unternehmen.

„Ich gründete das Unternehmen im Keller meines Hauses in Oak Ridge zusammen mit meinem Geschäftspartner“, erklärt Solomon, Präsident von Vacuum Technology Incorporated. „Wir kauften gebrauchte Regierungsausrüstung aus einer stillgelegten Anlage des Energieministeriums, darunter Werkzeugmaschinen, Messgeräte, Flansche, Fittings usw. Damit begannen wir mit dem Bau dieser kleinen Gasflaschen, die als kalibrierte Lecks bekannt sind. Ein kalibriertes Leck ist ein Gerät, das eine sehr kleine Gasdurchflussmenge abgibt. Seine Bekanntheit gleicht der des Gewichts auf einer Waage. Damit wird ein Helium-Lecksucher kalibriert, der in der Industrie verwendet wird, um undichte Stellen in neu produzierten Produkten zu finden.

Im Laufe der Jahre wuchs Vacuum Technology Incorporated (VTI) langsam, aber stetig und zog bald in eine ca. 400 m² große Einrichtung um. Auch wurde der Umfang der Produktpalette erweitert.

„Die kalibrierten Lecks führten uns in das Geschäft mit der Dichtheitsprüfung“, sagt Solomon. „Wir begannen auch, das System zu bauen, das die eigentliche Lecksuche durchführte und unsere Produktlinie für kalibrierte Lecks nutzte. Langsam begannen wir auch weitere Maschinen hinzuzufügen - Fräsmaschinen, Drehzentren, Wasserstrahlschneidemaschinen, usw.“

Bis zum Jahr 2020 hatte sich VTI zu einer 2.800 m² großen Einrichtung mit 70 Mitarbeitern entwickelt. Heute ist VTI ein weltweit führender Anbieter von kalibrierten Lecks, Vakuumbeschlägen, kundenspezifischen Vakuumsystemen und Dienstleistungen. Das Unternehmen beliefert Branchen wie HLK, Automobilzulieferer, US-Regierung, Batterien, Medizintechnik usw.

PLATINO FIBER LASER 

Um die wachsende Nachfrage nach Präzisionslaserschneiden zu befriedigen und die beiden Wasserstrahlschneidmaschinen zu ergänzen, kaufte VTI Ende 2019 den Platino 6kW Faserlaser von Prima Power.  Er blieb fast ein Jahr lang im Lager, bis das neue Gebäude fertiggestellt wurde.  

Die Platino Faser-Laserschneidmaschine ist die perfekte Mischung aus Innovation und Erfahrung.  Dieses Produkt kombiniert modernste effiziente und ökologische Faserlasertechnologie mit der bewährten Zuverlässigkeit und Flexibilität der Platino-Plattform. Diese Maschine ist die richtige Wahl für Blechverarbeiter, welche ein Produktionswerkzeug suchen, das:

  • effizient ist und Energie- und Wartungseinsparungen ermöglicht
  • produktiv ist insbesondere bei dünnen und mittelgroßen Blechen
  • flexibel für eine breite Palette von Materialien geeignet ist 
  • zuverlässig und in der Lage ist, jede Produktionsanforderung, mit einer Vielzahl von Automatisierungsmodulen, zu erfüllen
  • benutzerfreundlich, einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten ist.

Der Platino Fiber-Laser kann zum Schneiden einer breiten Palette von Materialien verwendet werden. Faserlaser sind beim Schneiden hochreflektierender Materialien (z.B. Aluminiumlegierungen, Kupfer, Messing) effektiver als andere Laserquellen. Die Platino Fiber schneidet verschiedene Dicken, bis zu 20 mm Baustahl, mit Effizienz und Qualität. 

„Als wir uns auf die Suche nach einem Laser machten, kontaktierten wir alle großen Laserhersteller, um zu sehen, was sie zu bieten hatten“, sagt Tony Salyers, Leiter der Entwicklung. „Wir neigen dazu, uns für die neueste Technologie zu entscheiden, die wir uns in dieser Kategorie leisten können und die uns die größte Flexibilität bietet. Mir gefällt die Bauweise der Prima Power-Maschine. Der Grundrahmen aus Granit macht die Platino stabil und widerstandsfähig gegen Temperaturschwankungen. Die Software ist im Vergleich zu den Mitbewerbern benutzerfreundlich und intuitiv. Ein weiterer Grund war, dass die Maschine für die Blechgröße 5 x 10 geeignet ist. Es kommt vor, dass wir Bleche schneiden müssen, die etwas größer sind, und die Platino verfügt über ein freitragendes Portalsystem. Man kann die Kabine öffnen und mit einem Kran über Kopf beladen, wenn das Teil nicht hineinpasst. Außerdem bleibt Platz für die Reinigung und Wartung.

SCHNELLIGKEIT, AUSSTATTUNG UND PRODUKTIVITÄT

„Als wir den Laser in Betrieb nahmen, erkannten wir, dass er einen Großteil der Arbeiten der Wasserstrahlschneidmaschinen übernehmen könnte“, fügt Solomon hinzu. „Bei allen Teilen, die kleiner als 12 mm sind, hat die Platino die Fertigung um den Faktor 10 beschleunigt. Mit dem neuen Gebäude und dem neuen Laser wurde uns klar, dass wir unsere eigenen Lagerregale bauen konnten. Wir haben alle Regale mit der Platino zugeschnitten. Es gibt einige Stangen, in die 28 Halbzoll-Löcher für die Bolzen geschnitten wurden. Früher dauerte das 28 Minuten mit dem Wasserstrahl. Mit der Platino Fiber dauert es 57 Sekunden. Die Geschwindigkeit des Lasers ist ein großer Vorteil für uns.“

„Mit der Platino Fiber-Laser stellen wir unsere eigenen NEMA-1-Schalttafeln für die Steuerung her“, fährt Solomon fort. „Anstatt ein vorgefertigtes Gehäuse zu kaufen, können wir das Bedienfeld entwerfen, alle Löcher für die Instrumente, die durch das Bedienfeld ragen, und diesen Bereich ausschneiden, dann biegen, schweißen und lackieren. Alle Teile werden einfach eingesteckt, was die Endmontage viel einfacher macht. Anstatt einen vorgefertigten Kasten zu kaufen und dann mühsam die Löcher hineinzuschneiden, stellen wir einfach alles von Grund auf neu her.“

„Wir verarbeiten eine große Menge an Kohlenstoffstahl der Stärken 14 und 16“, erklärt Salyers. „Wenn man dieses Material mit einem Wasserstrahl schneidet und es zu lange liegt, hat man mit Rost zu kämpfen. Und unabhängig von der Dicke des Materials hinterlässt der Wasserstrahl einen Grat. Wenn wir ein so großes Volumen wie jetzt mit Kästen, Flanschen und kleinen Blechhalterungen bearbeiten, kostet uns das Entgraten dieser Teile aus dem Wasserstrahlschneiden viel Zeit. Die Platino verkürzt die Schnittzeit drastisch gleichzeitig erhöht sie die Genauigkeit und macht das Entgraten der Teile überflüssig. Wir haben viele kundenspezifischen Anwendungen, welche für uns nicht unbedingt eine große Produktionseinsparung bedeuten. Aber, wenn man bei jedem Umlauf zwei oder drei Stunden einsparen kann, dann summiert sich das zu erheblichen Produktionseinsparungen.“

„Bei jeder neuen Maschine gibt es eine Lernkurve“, schließt Solomon. „Es wird Probleme geben ... und die meisten davon sind selbstverschuldet. Aber mit der Platino hatten wir wirklich wenige Zwischenfälle und sollte dennoch eines auftreten, reagiert Prima Power sehr schnell. Wir haben eine wirklich gute Erfahrung machen dürfen.“

Der Platino verkürzt die Schnittzeit drastisch, erhöht die Genauigkeit und macht das Entgraten der Teile überflüssig.

George Solomon
Owner